Klären Sie vor Ihrer Krankenhaus-Entlassung, wie Sie nach Hause fahren können und wo das Fahrzeug Sie abholt. Für die Heimfahrt in Koblenz sollten außerdem die Abholzeit, die Kosten und nötige Hilfe an der Haustür feststehen. Wenn Sie die Fahrt für einen Angehörigen planen, brauchen Sie diese Angaben ebenfalls.
Der Tag der Entlassung steht vielleicht schon fest, die genaue Uhrzeit aber noch nicht. Fragen Sie deshalb auf der Station nach, bevor Sie die Fahrt fest buchen. Sagen Sie der Zentrale klar, welche Angaben noch offen sind.
Wann sollten Sie die Heimfahrt buchen?
Planen Sie die Fahrt, sobald die Station den Tag der Entlassung kennt. Fragen Sie zunächst, wann Sie zur Abholung bereit sein sollen. Ist die Uhrzeit noch offen, sagen Sie das bei der Buchung. So weiß die Zentrale, dass Sie die genaue Zeit noch mit der Station klären müssen.
Der Tag allein reicht noch nicht.
Vor der Abfahrt steht vielleicht noch ein Gespräch mit dem Arzt an. Auch Ihre Unterlagen sollten Sie bei der Abfahrt dabeihaben. Fragen Sie deshalb auf der Station, was noch zu tun ist. Klären Sie dann, wer die feste Abholzeit an den Fahrdienst meldet.
Buchen Sie die Fahrt über die Zentrale. Falls sich die Zeit ändert, geben Sie dort Bescheid. So erhält die Stelle, die Ihre Fahrt plant, auch den neuen Stand.
Fragen Sie außerdem nach, ob Ihre Fahrt fest gebucht ist. Wer nur nach einem freien Fahrzeug fragt, hat damit noch keine Abholzeit vereinbart.
Welche Angaben braucht der Fahrdienst?
Nennen Sie die Klinik, den genauen Ausgang, Ihre Zieladresse und eine Nummer für Rückfragen. Sagen Sie außerdem, ob Sie einen Rollstuhl nutzen, Gepäck haben oder jemand mitfährt. Wenn Sie für einen Angehörigen buchen, geben Sie dessen Namen an. Klären Sie auch, wen die Zentrale bei Fragen anrufen soll.
Der Treffpunkt muss klar sein.
Der Name der Klinik reicht dafür nicht aus. Fragen Sie deshalb auf der Station, an welchem Ausgang Sie auf die Abholung warten sollen. Nutzen Sie dann bei der Buchung genau diese Angabe. So sprechen Sie und die Zentrale vom selben Ort.
Klären Sie auch den Weg von der Station zum Fahrzeug. Falls Sie dabei Hilfe brauchen, fragen Sie vorab auf der Station danach. Gehen Sie nicht davon aus, dass sich das erst beim Eintreffen des Fahrzeugs klären lässt.
Zur Fahrt gehört auch die Frage, wo Sie aussteigen. Nennen Sie daher die volle Adresse Ihres Ziels. Wenn Sie Hilfe am Hauseingang brauchen, sprechen Sie dies vorab an.
Wie planen Sie die Fahrt mit einem Rollstuhl?
Sagen Sie bei der Buchung, ob Sie während der Fahrt im Rollstuhl sitzen bleiben möchten. Welche Art der Fahrt aus medizinischer Sicht nötig ist, entscheidet Ihr Arzt. Klären Sie außerdem mit der Station, wer Ihnen auf dem Weg zum Fahrzeug hilft. So bleibt diese Frage vor der Abholung nicht offen.
Prüfen Sie auch den Weg vom Fahrzeug bis in die Wohnung. Gibt es Stufen vor der Tür? Ist jemand da, der Ihnen helfen kann? Falls Sie dort Hilfe brauchen, planen Sie diese vor der Heimfahrt ein.
Melden Sie auch eine Begleitperson vorab an.
Teilen Sie der Zentrale mit, welche Hilfsmittel Sie mitnehmen. Fragen Sie zugleich, welche Hilfe das Team vor Ort leisten kann. Die gebuchte Fahrt umfasst nicht automatisch jede Hilfe im Haus.
Falls Sie während der Fahrt medizinische Betreuung brauchen, sprechen Sie mit dem Arzt auf der Station. Die Klinik muss dann mit Ihnen eine passende Art der Fahrt klären.
Wer zahlt die Heimfahrt aus dem Krankenhaus?
Ob Ihre Krankenkasse die Kosten übernimmt, hängt von den Voraussetzungen Ihrer Fahrt ab. Grundlage ist eine ärztliche Verordnung: Sie bescheinigt, dass die Fahrt medizinisch nötig ist. Klären Sie vorab, ob Sie weitere Unterlagen oder eine Genehmigung brauchen. Grundsätzlich fällt eine gesetzliche Zuzahlung an, sofern Sie davon nicht befreit sind.
Die Entlassung allein sagt noch nichts über die Kostenübernahme aus. Fragen Sie deshalb auf der Station nach der Verordnung. Mit Ihrer Krankenkasse klären Sie dann, welche Regeln für Ihre Fahrt gelten. Lassen Sie offene Fragen möglichst vor der Abholung beantworten.
Prüfen Sie auch die Angaben auf dem Schein. Passen sie zur geplanten Fahrt? Wenn etwas fehlt oder unklar ist, fragen Sie bei der Stelle nach, die den Schein ausgestellt hat.
Weitere Hinweise finden Sie im Beitrag zur Verordnung einer Krankenbeförderung in Koblenz. Für Ihre eigene Fahrt bleiben jedoch die ärztliche Entscheidung und die Vorgaben der Krankenkasse maßgeblich.
Was sollten Angehörige für die Ankunft zu Hause klären?
Legen Sie fest, wer die Fahrt bucht und wer zu Hause für Rückfragen erreichbar ist. Prüfen Sie außerdem, ob Schlüssel und Unterlagen im Gepäck sind. Falls jemand am Eingang helfen soll, braucht diese Person den aktuellen Stand. So weiß jeder, welche Aufgabe er bei der Heimkehr übernimmt.
Der Schlüssel gehört ins erreichbare Gepäck.
Falls Sie selbst nicht mitfahren, geben Sie Ihre Nummer für Rückfragen an. Klären Sie außerdem, ob der Fahrgast ein eigenes Telefon dabeihat. Bei einer Änderung lässt sich dann die richtige Person direkt erreichen.
Bei Charly’s Citycar® können Sie die Heimfahrt nach der Entlassung über die Zentrale planen. Der Fahrdienst rechnet bei erfüllten Voraussetzungen mit der Krankenkasse ab. Er hilft außerdem, die Unterlagen per Fax oder E-Mail zu übermitteln.
Bei einer Rollstuhlfahrt bleiben Sie in Ihrem Rollstuhl sitzen. Das Team schiebt ihn ins Fahrzeug und sichert ihn. Die Zentrale ist auch nachts besetzt.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Heimfahrt schon vor meiner Entlassung buchen?
Ja, Sie können die Fahrt vorab über die Zentrale planen. Sagen Sie dabei klar, welche Angaben noch offen sind. Sobald die Station die genaue Abholzeit nennt, geben Sie diese weiter.
Brauche ich für die Heimfahrt eine ärztliche Verordnung?
Für die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse ist die ärztliche Verordnung die Grundlage. Sie bescheinigt, dass die Fahrt medizinisch nötig ist. Klären Sie deshalb vorab, ob Sie noch weitere Unterlagen brauchen.
Kann ich auf der Heimfahrt im Rollstuhl sitzen bleiben?
Ja, bei einer Rollstuhlfahrt mit Charly’s Citycar bleiben Sie im Rollstuhl sitzen. Das Team schiebt ihn ins Fahrzeug und sichert ihn dort. Geben Sie diesen Bedarf deshalb schon bei der Buchung an.
Kann ich die Heimfahrt für meine Mutter oder meinen Vater buchen?
Ja, Sie können die Fahrt für einen Angehörigen buchen. Halten Sie dafür den Abholort, die Zieladresse und eine Nummer für Rückfragen bereit. Sagen Sie außerdem, welche Hilfe Ihr Angehöriger braucht.
Was mache ich, wenn sich meine Entlassung verzögert?
Geben Sie der Zentrale Bescheid, sobald Sie von der Änderung erfahren. Stimmen Sie dann die Abholung neu ab. Falls Angehörige die Fahrt gebucht haben, teilen Sie auch ihnen den neuen Stand mit.
FÜR SIE DA
Sagen Sie uns Krankenhaus, Station und die voraussichtliche Entlassungszeit – wir klären mit Ihnen, was für die Fahrt nötig ist, und holen Sie dort ab, wo Sie herauskommen.
Verschiebt sich die Entlassung, rufen Sie einfach an. Wir richten die Fahrt neu ein, auch kurzfristig.
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